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So schaffst du den Spagat zwischen Gänsebraten und Lauffreude

 

 

Kennst du diese Weihnachtssituation?

 

Alles beginnt am 24. Dezember mit einem ausgiebigen Kaffeetrinken, 3 Stunden später gibt’s dann deftiges z.B. Wiener mit Kartoffelsalat. Es schmeckt köstlich, du kannst und willst nicht mehr aufhören. Zwischendurch wanderten auch noch so allerlei Süßigkeiten in deinen Mund, Getränke gab es nicht zu knapp. Am 25. geht’s weiter mit ausgiebigem Frühstück oder langer Brunch, dann das himmlische Mittagsmahl, später Vesper, Umtrunk, Abendbrot und zum Abschluss Knabbereien. In deinem Magen macht sich das bekannte Weihnachtsgefühl der Sättigung bemerkbar. Na und. Es schmeckt halt so gut!

 

Ja, so geht es mir auch! Weihnachtszeit ist für mich eine Zeit des absoluten Genusses und Schlemmens, ohne Wenn und Aber!

 

Und weißt du was, ich stehe dazu. Denn wie so oft ist es deine Einstellung zur Situation, die deinen Umgang mit dem weihnachtlichen Naschen prägt. Für mich gibt’s da nur zwei wesentliche Herangehensweisen.

 

1. Du bleibst tiefenentspannt. Dir ist klar, dass diese Zeit kommt, du stellst dich drauf ein und kannst jedes Naschen genießen und jede Mahlzeit unbegrenzt auskosten. Du weißt, dass es auch ein Danach gibt und vor allem weißt du, wie du mit der Situation umgehen kannst. Du hast dir z.B. für den 26.12. vormittags einen schönen ganz lockeren Lauf eingeplant. Du versuchst, deine Bewegungsroutine beizubehalten und du vertraust dir absolut. Da sind auch 1-2kg mehr auf der Waage kein Problem. Und du weißt, dass das immer nur zu Weihnachten auftretende Sodbrennen auch wieder vorüber geht!

 

2. Du bist panisch. Deine Gedanken an das viele Essen machen dich schon am 22. Dezember mürbe. Das führt dazu, das du am 24. 12. mit einer negativen Einstellung zur Wiener greifst. Du belässt es bei einer Wurst, dazu nimmst du dir einen kleinen Löffel Salat. Für das gute Gewissen isst du überall die Petersilie weg, naschst Oliven, Tomate und Obst. Deinen Gastgeber musst du mitteilen, dass es dir nicht gut geht, wenn du zu viel isst. Er fragt dich: „Wie es dir dann nicht gut geht?“ Du sagst: „Ich habe so ein schlechtes Gewissen und traue mich kaum auf die Waage“.

 

Du hast also die Wahl.

 

Entscheidest du dich für den Panikmodus oder den Genussmodus?

 

Ich empfehle dir während der Weihnachtszeit immer den Genussmodus. Denn was bringt es dir jetzt panisch zu werden? Nichts!

 

Wenn du es in den letzten 12 Monaten nämlich geschafft hast, regelmäßig in Bewegung zu bleiben, allgemein auf deine Gesundheit zu achten und im Alltag immer wieder auf dich und deine Bedürfnisse geschaut hast, dann sei es dir absolut gegönnt, jetzt zuzugreifen. Und ich bin mir sicher, dir wird es nichts ausmachen, mal mehr, fettiger, süßer und öfter zu essen und zu naschen.

 

Wenn du es noch nicht geschafft hast, in den letzten 12 Monaten auf deine Gesundheit zu achten, brauchst du am 24.12. auch nicht mehr anfangen. Das ist Quatsch. Warum solltest du gerade in dieser Zeit verzichten, wenn du es die letzten 12 Monate auch nicht getan hast?

 

Also: Genieße diese Zeit, iss mit Lust und Laune und schlemme so wie immer!

 

ABER:

 

Beginne spätestens am 01. Januar, dich regelmäßig zu bewegen, gesünder zu leben und mehr auf dich zu achten. Damit hast du die wunderbare Chance, beim nächsten Weihnachtsfest wesentlich entspannter zu sein. Mein Bewegungstagebuch oder auch mein ganzjähriges Bewegungsmentoring kann dir wunderbar helfen, dich selbst mit deiner Gesundheit in den Blick zu nehmen und dauerhaft fit, aktiv und motiviert zu bleiben.

 

Weitere Ausführungen zum Thema erhältst du auch im Video.

 

Ich wünsche dir frohe Weihnachten

 

Dein Ron Hoffmann

 

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